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Mailbox
(1998) Siehe BBS
Makro
(1993) Ein Unwort, eigentlich eine griechische Vorsilbe für "groß". Im PC-Bereich ist ein Makro eine Aufzeichnung von Tastendrücken, die zu einem späteren Zeitpunkt wieder "abgespult" werden kann. Eine Makro-Taste ist dann eine mit einer solchen Aufzeichnung belegte "Groß"-Taste.
In WordPerfect hat ein Makro auch damit nichts mehr zu tun. Hier ist es ein Programm, welches auf Daten und Funktionen der Textverarbeitung zurückgreifen kann.
Die Firma RIB Bausoftware definiert "Makro" noch einmal anders als "benutzerdefiniertes Bauteil".
MByte, MB
(1989) Ein MByte besteht aus 210 KByte, also aus 1048576 Byte. Bei Festplatten wird hier gelegentlich gemogelt. Eine "42-MB"-Festplatte müßte eigentlich 44.040.192 Byte haben. Oft hat sie jedoch nur 40 MByte, also 41.943.040 Byte.
Siehe binäre Vielfache.
Microsoft
(1999) Die Mäuse von Microsoft sind nicht minderwertig und überteuert.
Migration
(2000) Umzug der Datenbestände eines Unternehmens auf eine andere Hard- oder Softwareplattform.
MIT
(1998) Massachusetts Institute of Technology -- renommierte US-amerikanische Hochschule für Technik.
Modem
(1993) Kunstwort aus "Modulator" und "Demodulator". Gerät zur Umsetzung eines digitalen Datenstroms in ein analoges (Ton-)Signal und umgekehrt. Wird zum Beispiel für die Übertragung von Daten über eine klassische Telefon-Sprechleitung benötigt.
Monochrom
(1993) Kurzform von monochromatisch, einfarbig. In diesem Buch werden als monochrom solche Grafiken bezeichnet, die nur zwei verschiedene Farbwerte, z.B. schwarz und weiß, aufweisen. Graustufengrafiken sind im Blick auf ihren Dateiaufbau eine Sonderform von Farbgrafiken und daher im Sinne der eben erfolgten Definition nicht als monochrom anzusehen.
Ein Monochrom-Monitor kann zwar unterschiedliche Helligkeiten, jedoch nur eine einzige Farbe (meistens weiß, bernsteinfarben oder grün) darstellen.
MP3
(2000) Kurzbezeichnung für das Audiokompressionsverfahren "MPEG-1 Layer 3". Das Wesen dieses beim Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) entwickelten Verfahrens ist die Datenreduktion nach psychoakustischen Kriterien. Die Forschergruppe um Dr.-Ing. Karlheinz Brandenburg erreichte bei einer für die meisten Menschen unhörbaren Verschlechterung der Qualität eine Datenreduktion um 90% und mehr, indem bestimmte Informationen aus Tondateien entfernt wurden:
bulletEtwa 20 Millisekunden vor(!) und nach lauten Einzelgeräuschen werden leise Nuancen nicht wahrgenommen.
bulletLeise Frequenzanteile unmittelbar neben lauten Frequenzanteilen werden nicht wahrgenommen.
bulletTiefe Frequenzen sind für die Stereoinformation unerheblich, so dass nicht beide Stereokanäle getrennt betrachtet werden müssen. Es genügen ein vollständiger Summenkanal und ein Differenzkanal mit eingeschränktem Frequenzbereich ("Joint Stereo Coding").

Es gibt übrigens auch noch die Layer 1 und 2 des MPEG-1 Verfahrens. Bei diesen wird der hörbare Frequenzbereich in 32 Abschnitte aufgeteilt, die separat bewertet werden. Beim Verfahren "Layer 3" werden diese Frequenzbänder noch einmal in 18 Abschnitte unterteilt.
Literatur: c't 21/1998 (Matthias Carstens: Musik kompakt)

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