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EDV
(2000) Elektronische Datenverarbeitung. Der Begriff ist heute etwas angestaubt, weil kein gesunder Mensch mehr größere Datenmengen nichtelektronisch verarbeitet (von den Bewohnern gewisser subventionierter Hängeordnerbiotope einmal abgesehen). Siehe auch IT.
EGA
(1993) Enhanced Graphics Adapter, "erweiterter Grafikadapter". Bot gegenüber dem Augenkiller CGA eine deutliche Verbesserung. Der EGA konnte 16 Farben gleichzeitig darstellen. Diese ließen sich aus den 64 Varianten frei zusammenstellen, welche durch die Kombination von rot, grün, blau und gesteigerter Helligkeit möglich sind. Er bot eine standardmäßige Grafikauflösung von 640 × 350 Punkten.
E-Mail-Virus
(1999) Die folgende Entwarnung gilt nicht für Anwender, die Mailsoftware der Firma Microsoft verwenden. Programme wie "Microsoft Outlook" oder "Microsoft Exchange" sind als hochgradig gefährlich einzustufen und sollten in privaten und kommerziellen Umgebungen nicht verwendet werden.
(1998) "Wenn Sie eine E-Mail mit dem Betreff 'Good Times' erhalten..." So fangen sie an, diese gutgemeinten, aber völlig sinnlosen Warnungen vor Viren, die angeblich plötzlich und heimtückisch zuschlagen, wie die Spinne in der Yucca-Palme. E-Mails sind keine ausführbaren Programme. Wenn Sie ausführbare Programme (.EXE- oder .DOC-Dateien) auspacken und ausführen, die ihnen ein Unbekannter als Anlage gesendet hat, sind Sie selbst schuld. Durch das Lesen von Mails jedenfalls kann sich niemand einen Virus einfangen. Folgende Dateiendungen gelten unter Windows als potentiell gefährlich:
bullet.EXE-Dateien: logisch.
bullet.COM-Dateien: So hießen Programme früher.
bullet.SCR-Dateien: Bildschirmschoner sind nichts anderes als .EXE-Dateien.
bullet.DOT-Dateien: Winword-Vorlagendateien enthalten ausführbaren Code ("Makros") und bergen die derzeitig häufigste Virenform: Makroviren.
bullet.DOC-Dateien: Winword startet die Makros einer .DOT-Datei auch, wenn man sie zur Tarnung in *.DOC umbenennt!
bullet.XLS-Dateien: Excel-Dateien sind der neueste Renner, seitdem sich Virenschutzprogramme gegen Word-Makroviren immer mehr verbreiten.
bullet.XLT-Dateien: Für .XLT/.XLS gilt der gleiche Zusammenhang wie bei .DOT/.DOC

Zudem können u.a. folgende Dateitypen "trojanische Pferde" enthalten:
bullet.HLP-Dateien: Windows-Hilfedateien dürfen quasi alles ausführen, was an Programmen auf einem Rechner vorhanden ist.
bullet.PDF-Dateien: Adobe-Reader-Dateien können auch ausführbaren Code beinhalten.
bullet.BAT-Dateien: Textdateien mit einer Liste von eventuell gefährlichen Programmaufrufen.

Öffnen Sie solche Anlagen nur, wenn Ihnen der Absender persönlich bekannt ist. Schließen Sie jedoch nicht aus der im Nachrichtenkopf stehenden E-Mail-Adresse auf den Absender. Diese Angabe läßt sich sehr leicht fälschen.
Da ausführbare Programme auch E-Mails versenden können, ist es natürlich auch möglich, daß sie sich als Attachment selbst versenden. Anwender des Mailprogramms Eudora können hier angeblich zum Verteiler eines Virus werden, der sich an alle Teilnehmer der Eudora-Adressliste des Anwenders versendet und vorweg einen Text, der vor dem Virus warnt und behauptet, die EXE-Datei im Anhang sei ein Schutzprogramm. Wer das Programm ausführt, startet eigenhändig den Virus. Siehe dazu auch die externer Link RedTeam-Warnung.

Emoticon
(1998) In E-Mails verwendete Zeichenkombinationen, die den Gesichtausdruck des Schreibers widerspiegeln (ungeübte Leser sollten zur besseren Erkennung das linke Ohr auf die linke Schulter pressen) und so dafür sorgen, daß Adressaten humorvoller Bemerkungen, wenn sie den Witz schon nicht verstehen, wenigstens erkennen, daß eine Äußerung witzig gemeint ist. ;-)
 
bullet :-) Ich freue mich ("Smiley").
bullet ;-) "Gelle?", freundliches Zublinzeln, "dies war witzig gemeint".
bullet :-( Ich bin sauer oder traurig ("Frowney").
bullet :*) Ich stehe unter dem Einfluß ethanolhaltiger, stimmungsaufhellender und gefäßerweiternder Flüssigdrogen.
bullet %-) Völlig benebelt.
bullet #-) Mit der Hand vor die Stirn/Augen patschend.
bullet :-p Bäh! :-)
bullet :-9 Hmm, lecker!
bullet :-6 Örks, Würg!
bullet :-[ Netter Vampir sucht freundlichen Blutspender ;-)
bullet %-6 Die selbstgesammelten Pilze waren nicht so gut...
Endlosschleife
(1989) Siehe Endlosschleife.
Engelbart, Douglas
(1998) Erfinder der Mouse und der multiplen Bildschirmfenster (Windows).
EPROM
(1998) Siehe ROM
EVA-Prinzip
(1989) Arbeitsprinzip einfacher Computerprogramme, die eine strenge Reihenfolge der Bearbeitung erwarten. Zuerst hat der Benutzer eine Eingabe zu machen (Lochkartenstapel einlegen), anschließend erfolgt die Verarbeitung (heftiges Rattern, blinkende Lämpchen) und als letztes erfolgt die Ausgabe (ein Karton Endlospapier). Gegensatz: Interaktivität.
EXCEL
(1998) Leistungsfähige Tabellenkalkulation. Neben Corel Draw bis in die 90er Jahre hinein der einzige stichhaltige Grund, überhaupt Windows zu benutzen. Der Name wird übrigens nach dem Willen des Herstellers auf der zweiten Silbe betont.

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