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Cache
(1989) Als Cache [Kesch] bezeichnet man einen Speicherbereich, auf den sehr schnell zugegriffen werden kann und welcher häufig zu lesende Daten aus einem anderen Speicher enthält. Relativ zur Festplatte ist das RAM ein schneller Speicher -- wenn Sie ausreichend RAM-Kapazität (mehr als 1 MB) zur Verfügung haben, empfiehlt sich die Einrichtung eines Cache-Speichers. Da beispielsweise ein Datenbankprogramm oft mehrmals hintereinander auf dieselben Informationen zugreift, ist die Einrichtung eines Cache mit deutlich weniger Festplattenzugriffen verbunden. Programme hierzu gibt es zuhauf. Einige der bekanntesten Vertreter aus DOS-Zeiten sind zum Beispiel Smartdisk von Microsoft oder PC-Cache von Central Point.
Bei sehr schnellen Rechnern gibt es eine weitere Cache-Stufe. Hier werden Daten aus dem RAM in einem extrem schnellen Speicherbereich in der CPU zwischengespeichert.
CC
(1998) Carbon Copy - Durchschrift. In E-Mail-Programm verwendete Abkürzung für das Adressfeld, in dem weitere Empfänger einer E-Mail angegeben werden können. Alle Empfänger erhalten dabei neben der E-Mail auch die komplette Empfängerliste, was sich mit Blindkopien (BCC) vermeiden läßt.
CD-ROM
(1998) "Compact Disk Read Only Memory" -- Nur-Lese-Speicher in Form einer CD. In einer spiralförmig von innen nach außen führenden Spur in einer dünnen metallbedampften Schicht auf der Oberseite(!) der CD sind abwechselnd reflektierende und absorbierende Bereiche untergebracht, die von einem Laserstrahl von der Unterseite her abgetastet werden. Die empfindliche Oberseite ist meist mit einer Lackschicht vor Beschädigungen geschützt. Die Standardgeschwindigkeit einer Audio-CD liegt bei etwa 160.000 Byte/Sekunde. Diese Information wird mit immer gleicher Lineargeschwindigkeit (längs der Spur) gelesen, so daß die Umdrehungsgeschwindigkeit bei Zugriffen innen höher ist als außen. Übliche Daten-CDs fassen maximal 682 Megabyte Daten, was bei einer Audio-CD etwa 74 Minuten Musik entspricht.
Centronics
(1998) Die Firma Centronics entwickelte einen speziellen, relativ robusten, Steckertyp mit großen Kontaktflächen, der auch heute noch zum Anschluß von Druckern verwendet wird. Die Druckerschnittstelle eines PC wird daher auch oft "Centronics-Port" genannt. Der eigentliche "Centronics"-Stecker ist bei üblichen PC-Druckerkabeln nur auf der Druckerseite. Am PC befindet sich keine Centronics- sondern eine 25-polige weibliche Sub-D-Buchse.
CGA
(1993) Color Graphics Adapter. Erste für den IBM-PC angebotene Farbgrafikkarte. Sie stellte entweder 640×200 Punkte monochrom oder 320×200 Punkte in bunt dar. Der CGA konnte entweder die Farben schwarz-rot-gelb-grün, schwarz-weiß-magenta-cyan oder rot-grün-braun-weiß gleichzeitig darstellen.
CIH-Virus
(1999) Virus, der sich durch eine besonders fatale Schadensroutine auszeichnet. Überschreibt das BIOS von PCs, wenn dieses in einem Flash-ROM gespeichert ist. Zur Reparatur muß der Rechner geöffnet und der BIOS-Baustein ausgetauscht werden.
Clipboard
(1993) Eine Zwischenablage, um Texte, Grafiken oder andere Informationen zwischen verschiedenen im Speicher gehaltenen Programmen auszutauschen, ohne diese extra als Datei speichern zu müssen.
Cluster
(1998) Zuordnungseinheit auf Festplatten mit FAT-Dateisystem. Weil nicht jeder 512 Byte große Sektor einer Partition einzeln verwaltet werden kann, faßt man mehrere Sektoren zu einem Cluster zusammen.
Unter dem für DOS und Windows 95a typischen FAT16-Dateisystem ist eine Festplattenpartition in maximal 216 Cluster mit jeweils maximal 215 Byte aufgeteilt. Daraus ergibt sich eine theoretische maximale Partitionsgröße von 65.536 x 32.768 = 2.147.483.648 Byte (2 Gibibyte). Tatsächlich ist die maximal mögliche Partitionsgröße etwas kleiner, weil die Festplatte nur zylinderweise partitioniert werden kann.
Corel Draw
Universelles Grafikprogramm zur Erstellung von Vektor- und Mischgrafiken.
CP/M
(1989) Control Program for Microcomputers. Erstes PC-Betriebssystem mit nennenswerter Verbreitung. CP/M ist der direkte Vorläufer der heute benutzten DOS-Versionen. Unter CP/M entstanden Programme, deren Namen auch heute noch existieren, obwohl die heutigen Programme mit ihren Großvätern kaum mehr als die Namen gemeinsam haben, wie zum Beispiel Turbo Pascal, dBase, Multiplan oder Wordstar.
CPU
(1993) Central Processing Unit. Das Bauteil in einem Computer, welches die Befehle eines Programms ausführt. Es gibt in IBM-kompatiblen PCs eine Vielzahl unterschiedlicher Typen. Die einfachste ist die 8088-CPU, welche auf 8 Bit Speicher gleichzeitig zugreifen kann und in den ersten Personalcomputern zu finden war. Bis aufs letzte der 40 Beinchen identisch ist die V20-CPU, welche schneller ist und mehr Befehle kennt. Diese wird meist in den heutigen XTs verwendet. In einem AT findet sich mindestens eine 80286-CPU, die einen größeren Speicher ansprechen und gleichzeitig auf 16 Bit Speicher zugreifen kann, gefolgt von der 80386-CPU, welche einen gleichzeitigen Zugriff auf 32 Bit Speicher ermöglicht. Eine 80486-CPU ist in erster Linie die Vereinigung einer 80386-CPU und eines Arithmetikprozessors auf einem Chip.
Heutige Peripheriegeräte, wie Drucker oder Modems, haben meist eine eigene CPU. Der HP DeskJet hat zum Beispiel eine Z80-CPU, denselben Typ von Mikroprozessor, mit dem beispielsweise auch die (immerhin CP/M-fähigen) Heimcomputer der CPC-Serie von Amstrad ausgestattet sind. Größere Laserdrucker können durchaus über mehr Rechenleistung als der PC verfügen, an den sie angeschlossen sind.
Cray, Seymour
(1998) Seymour Cray (28.9.1925 - 5.10.1996) war 1957 Mitbegründer der Control Data Corporation und entwickelte ab 1972 in der von ihm gegründeten Firma Cray Research den 1976 vorgestellten ersten Vektorrechner, die mit 80 MHz getaktete freongekühlte Cray-1. Der Name "Cray" blieb über fast zwei Jahrzehnte das Synonym für den schnellsten Computer der Erde.
c't
(1998) Im Jahre 1984 gegründetes, renommiertes Hannoveraner Magazin für Computertechnik. Die c't zeichnet sich durch überdurchschnittlich kompetente Autoren, guten Stil und neutrale Soft- und Hardwaretests aus.
CU
(1998) Mail-Abkürzung: "See you" - "Auf Wiedersehen". Auch in der etwas alberneren Form CUL8R "See you later" - "Bis später" zu finden.
Cupholder
(1999) Siehe Kaffeetassenhalter.
Cyberspace
(1998) Kunstwort aus "cybernetics" und "space". Der Amerikaner William Gibson verwendete dieses Wort zum erstenmal 1984 in seinem Fantasy-Roman "Neuromancer". Er bezeichnet damit den virtuellen Raum eines globalen Computernetzes. Williams lehnte sich wahrscheinlich an das rund dreißig Jahre ältere "Cyborg" an.
Cyborg
(1998) Kunstwort, das einen "kybernetischen Organismus" meint, also ein Gerät, das aufgrund hochentwickelter Steuer- und Regeltechnik das Verhalten eines Lebewesens nachahmen kann. Schauen Sie sich dazu unbedingt einmal den herrlichen 50er-Jahre-Film externer Link "Forbidden Planet"/"Alarm im Weltall" an!

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