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abwärtskompatibel
(1998) Man bezeichnet Soft- oder Hardware als "abwärtskompatibel", wenn sie zu älteren Versionen oder deren Schnittstellen verträglich ist. Beispiele: AutoCAD R13 ist gegenüber AutoCAD R11 abwärtskompatibel, da die neuere Version 13 auch Dateien der Version 11 lesen und schreiben kann; Ein LS-120-Diskettenlaufwerk ist gegenüber alten 3,5"-Laufwerken abwärtskompatibel, da beide 1,44-MB-Disketten lesen und beschreiben können. Wenn die Verträglichkeit nur soweit geht, daß die neue Version zwar noch Daten der alten Version übernehmen kann, der umgekehrte Weg jedoch nicht mehr unterstützt wird (MS Office 97), so bezeichnet man die alte Version als "aufwärtskompatibel". Siehe auch kompatibel.
Account
(1998) Kombination aus Benutzername und Passwort, mit der sich ein Anwender gegenüber einem System als berechtigt ausweist. Manchmal etwas schief als "Benutzerkonto" übersetzt.
Active-X
(1998) Von Microsoft entwickelte Sicherheitslücke für den Microsoft Internet Explorer. Erlaubt Fremdanbietern den Zugriff auf den Rechner eines Anwenders.
AFAIK
(1998) Mail-Kürzel für "as far as i know" ("meines Wissens", "soweit ich weiß, ...").
Altavista
(1998) WWW-Suchmaschine.
Animation
(1993) Eine Folge von Einzelbildern vermittelt den Eindruck einer kontinuierlichen Bewegung. Ein bekanntes Programm zur Erzeugung von fotorealistischen Animationen ist 3D-Studio von AutoDesk/Kinetix. Mit vektororientierten Zeichenprogrammen können Animationen auch von Hand erstellt werden, indem beispielsweise ein Objekt kopiert wird und die Kopie etwas gegenüber dem Original versetzt wird.
ANSI
(1993) "American National Standards Institute". US-Amerikanisches Institut für Normenentwicklung. Entspricht etwa dem DIN in Deutschland.
API
(1993) "Application program interface" - "Schnittstelle für Anwendungsprogramme". Die Nutzung von APIs erlaubt es Softwareentwicklern, Anwendungen zu schreiben und dabei bereits vorhandene, standardisierte Bibliotheksroutinen zu nutzen.
Applet
(1999) Verniedlichungsform des Wortes "Applikation". Applets sind kleine Progrämmchen, die, oft in HTML-Seiten eingebunden, eng umgrenzte Aufgaben erfüllen, zum Beispiel kleinere Berechnungen anstellen, Diagramme berechnen oder Formulare auswerten. Applets sind üblicherweise in der Sprache JAVA geschrieben. Risikofreudige Anwender lassen auch Active-X-Applets auf ihre Computer los.
Applikation
(1993) Ein beliebiges Anwendungsprogramm, wie beispielsweise eine Textverarbeitung, ein Grafikeditor oder ein Datenbanksystem.
ASCII
IBM PC-8 Charset - zum Vergrößern anklicken! (1993) Der American standard code for information interchange ist eine US-nationale Definition der Position einiger Buchstaben, Ziffern, Satz- und Steuerzeichen in einer Tabelle von 0 bis 127. Im ASCII-Code sind jedoch keine Umlaute enthalten. Um den ASCII-Zeichensatz auch international verwenden zu können, definierte die Normungsorganisation ISO (International Standards Organisation) einige Zeichen, unter anderem die eckigen und geschweiften Klammern, als Umlaute und Sonderzeichen. Da konnte es schon mal passieren, dass ein Wort wie "Ärmelgröße" plötzlich als "[rmelgr|~e" auf dem Drucker erschien oder umgekehrt Literaturhinweise wie "Ä1Ü" auftauchten oder in einem Text, der sich mit DOS beschäftigt, eine Pfadangabe wie "C:ÖWORDSTARÖTEXTE" zu entziffern war.
Später entschloß man sich vielerorts, anstelle der verwirrenden Doppelbelegungen doch besser die 128 restlichen Zeichen, die sich mit einem Byte darstellen lassen, mit nationalen Zeichen zu belegen. Diese Belegung wurde jedoch von verschiedenen Computerherstellern unterschiedlich vorgenommen. Auf den IBM-kompatiblen PCs ist die von IBM definierte PC8-Erweiterung mit Umlauten, Rähmchen und einer Auswahl von selten benötigten Sonderzeichen gebräuchlich.
Dies blieb unter DOS bis heute unverändert, die Firma Microsoft führte jedoch mit der grafischen Benutzeroberfläche "Windows" einen wiederum von der ISO zusammengestellten Zeichensatz ein, der oberhalb der 128 ASCII-Zeichen von diesem de-facto-Standard abweicht, so daß DOS-Textdateien mit Umlauten unter Windows nicht mehr ohne weiteres lesbar sind und umgekehrt. 
 

Randbemerkung für Pascal-Programmierer und alle, die es noch werden wollen: Genau aus diesem Grund ist es in Pascal-Programmen erlaubt, anstelle der geschweiften {Kommentarklammern} auch die Ersatzdarstellung mit (*Sternchenklammern*) und anstelle der [eckigen Klammern] für Felder und Mengen auch (.Punktklammern.) zu verwenden.

externer Link ASCII oder das Sonderzeichenmassaker von Dieter E. Zimmer (DIE ZEIT vom 1996-05-24)

AT
(1992) Advanced Technology, "fortgeschrittene Technik". Der PC/AT ist ein IBM-kompatibler Personalcomputer mit 80286- CPU oder einem Nachfolgemodell.
AT-Kommando
(1998) AT-Kommandos dienen der Steuerung eines Modems. Der Name kommt daher, daß jede Kommandofolge mit den Zeichen "AT" (für "Attention") beginnt. Da der Modemhersteller Hayes diesen Befehlssatz definierte, wird oft auch von Hayes-Befehlen gesprochen.
Attachment
(1998) Datei, die zusammen mit einer E-Mail versendet wird. Zum Beispiel eine CAD-Zeichnung, eine digitalisierte Photographie oder ein ZIP-Archiv.
aufwärtskompatibel
(1998) Siehe abwärtskompatibel.
AutoCAD
(1998) Standardsoftware für CAD-Anwendungen. Existiert derzeit in zwei Produktlinien: Vollversion und LT-Version. Die Vollversion besitzt volle 3D-Konstruktionsfähigkeiten und ist in LISP sowie C programmierbar. Die LT-Version benötigt weniger Festplattenspeicher und ist unkomplizierter zu installieren (kein Druckerportdongle).
Autodesk
(1998) Hersteller des CAD-Programms AutoCAD.